In einer Krisensitzung am 28. Dezember 2024 haben Ministerin Eva Feußner und Staatssekretär Böhm beschlossen, zwei Hotlines einzurichten, um spezielle psychologische Hilfe für Betroffene in belastenden Zeiten bereitzustellen. Diese Initiativen wurden ins Leben gerufen, um Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, vertraulich über ihre Gefühle und Ängste zu sprechen.
Die erste Hotline richtet sich gezielt an Schülerinnen und Schüler und bietet ab sofort schulpsychologische Unterstützung an. Interessierte können die Hotline unter der Nummer 0345 – 131 887 53 kontaktieren, die zwischen 10 und 18 Uhr erreichbar ist. Darüber hinaus wird ab dem 27. Dezember 2024 eine zusätzliche Hotline für die psychologische Betreuung des Landespersonals an Schulen eingerichtet. Diese Hotline vermittelt innerhalb von drei Werktagen eine Video-Sprechstunde mit einem Psychologen von Medical Airport Service (MAS). Die Kontaktdaten der Hotline werden auf dem Schulportal des MAS veröffentlicht.
Wichtigkeit der Unterstützung
Ministerin Feußner betonte die Bedeutung der Unterstützung für Hilfesuchende und den Heilungsprozess. Die eingerichteten Hotlines sollen es den Betroffenen ermöglichen, in einem geschützten Rahmen über ihre Sorgen zu sprechen und professionelle Hilfe zu erhalten.
Zusätzlich zu diesen staatlichen Maßnahmen bietet die Telefonseelsorge und die Online-Hilfe von sorgenmail.de eine gemeinnützige Beratungsstelle für Menschen, die Unterstützung benötigen. Diese Plattform legt großen Wert auf Anonymität und Vertraulichkeit. Alle Beratungen sind verschlüsselt und vor unbefugtem Zugriff geschützt. Zudem sind alle Beratungen und Vermittlungen kostenfrei.
Die Angebotsvielfalt umfasst Themen wie allgemeine Informationen zu Angst, Prüfungsangst, Stressbewältigung und vieles mehr. Darüber hinaus bietet Psychomeda kostenlose Online-Beratung als erste Orientierungshilfe bei psychologischen Fragen, die von einem Therapeuten-Team online beantwortet werden.