Am 28. Dezember 2024 informiert die Stadt Dresden über den aktuellen Wasserstand der Elbe und die geltenden Hochwasserwarnungen. Die Elbe, einer der größten Flüsse Europas, entspringt in Tschechien und verläuft durch Ostdeutschland bis zu ihrer Mündung in die Nordsee bei Brunsbüttel, wo sie Schleswig-Holstein und Niedersachsen berührt. Wichtige Städte entlang des Flusses sind unter anderem Dresden, Dessau, Magdeburg und Wittenberge.
Aktuell wird in Sachsen die Warnung vor Hochwasser relevant. In Dresden sind die Pegelstände „Mittleres Niedrigwasser“ (MNW) und „Mittleres Hochwasser“ (MHW) von Bedeutung, die über einen Zeitraum gemittelt werden. Der MNW beträgt für die Elbe in Dresden 67 cm, während der MHW bei 458 cm liegt. Bei bestimmten Pegelständen werden Maßnahmen ergriffen. So wird das Terrassenufer ab einem Pegel von 5,5 m gesperrt. Mobile Flutschutztore kommen bei 6,10 m (Weißeritzstraße) und 7 m (Ostraufer) zum Einsatz.
Hochwasser-Warnstufen in Sachsen
Dresden hat spezifische Hochwasser-Warnstufen eingeführt:
- Alarmstufe 1: Kleines Hochwasser, Beginn der Ausuferung.
- Alarmstufe 2: Mittleres Hochwasser, Überflutung von Grünland.
- Alarmstufe 3: Großes Hochwasser, Überflutung einzelner Grundstücke.
- Alarmstufe 4: Sehr großes Hochwasser, Überflutung größerer Flächen.
Die höchste bekannte Wasserstand der Elbe bei Dresden wurde am 17. August 2002 mit 940 cm gemessen, während der niedrigste Niedrigwasserstand 21 cm beträgt. Der höchste Schifffahrtswasserstand liegt bei 500 cm. Warnungen bei Hochwasser erfolgen durch Bund, Länder, Kreise, Polizei oder Feuerwehr, und Hochwassermeldedienste sind in jedem Bundesland aktiv.
Wie umwelt.sachsen.de berichtet, gibt es landesweit 105 Hochwassermeldepegel, die jeweils vier Alarmstufen ausweisen. Die Alarmstufen signalisieren verschiedene Gefahrensituationen und notwendige Maßnahmen. Bei erhöhter Hochwassergefährdung wird geraten, sich von Fließgewässern fernzuhalten.
Die Stadt Dresden informiert auf ihrer Webseite über die aktuellen Maßnahmen und Warnungen. Anerkannte Warnkanäle umfassen Radio, Fernsehen, Lautsprecherwagen, Sirenen, Webseiten, Warn-Apps sowie Social Media.