In Thüringen schließt der Spielzeugladen „Michael‘s Spielzeugland“ im Einkaufszentrum „Atrium“ in Weimar. Der Laden hat bis Ende Dezember geöffnet und bietet einen Schlussverkauf mit 40 Prozent Rabatt an. Beliebte Artikel im Sortiment sind Familienspiele, Fidget Spinner und Hausaufgabenhefte. Inhaber Michael Rott betreibt den Laden seit 33 Jahren und hat eine treue Stammkundschaft aufgebaut. Unverkaufte Artikel sollen möglicherweise an die Stammkundschaft, darunter viele Kindergärten, gespendet werden.

Die Schließung des Ladens ist auf Umsatzrückgänge während der Corona-Pandemie und den wachsenden Trend zum Online-Handel zurückzuführen. Mit der Schließung verlieren auch fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze. Trotz der aktuellen Situation blickt Michael Rott positiv auf die vergangenen 33 Jahre zurück, wie Thüringen24 berichtete.

Schließungen im Spielwarenhandel

Zudem plant die Otto Group die Schließung aller Filialen der Tochterfirma MyToys in Deutschland bis Februar 2024. Etwa 800 Beschäftigte aus 19 Filialen und der Verwaltung sind von dieser Entscheidung betroffen. Otto plant, einen Interessenausgleich und einen Sozialplan für die Mitarbeiter zu verhandeln. Grund für die Schließungen ist ein „über Jahre defizitäres Geschäftsmodell“. Vor der Entscheidung führte Otto eine „intensive Prüfung“ und „gründliche Analyse“ durch.

Der Online-Shop von MyToys wird in den Online-Shop von Otto integriert, und Kunden können weiterhin im Shop Limango, der zur MyToys Group gehört, einkaufen. Zuvor musste der Online-Shop yomonda, ebenfalls zur MyToys gehörend, zum Jahresende 2022 schließen. Das Unternehmen möchte sich auf das Kernsegment „Produkte für das Baby-, Kinder- und Jugendzimmer“ konzentrieren, wie Ruhr24 berichtete.