Im vergangenen Jahr waren die Polizeihunde in Sachsen-Anhalt mehr als 2.000 Mal im Einsatz. Insgesamt wurden genau 2.067 Einsätze dokumentiert, bei denen 82 Diensthunde aktiv waren. Diese Tiere leisteten beeindruckende 6.933 Stunden an Polizeiarbeit, in der sie Fährten verfolgten und Rauschgift, Sprengstoffe sowie Leichenteile aufspürten. Die Innenministerin Dr. Tamara Zieschang hob die unverzichtbare Unterstützung durch die Diensthunde hervor und würdigte deren herausragende Leistungen im Beweisverfahren und der Verbrechensbekämpfung. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Hunde unterstreichen deren wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung berichtet MDR.

Besonders im Fokus standen die Fährtenspürhunde, die mit 1.805 Einsätzen die häufigste Verwendung fanden. Rauschgiftspürhunde wurden 158 Mal eingesetzt, während Sprengstoffspürhunde 209 Einsätze verzeichneten. Auch die Personenspürhunde nahmen an 32 Einsätzen teil, und Leichenspürhunde waren in 30 Fällen aktiv. Die Fähigkeit dieser Hunde, komplexe Aufgaben zu bewältigen, zeigt sich auch in spezifischen Beispielen, wie dem Einsatz eines Sprengstoffspürhundes, der zur Suche nach einer Schusswaffe in Stendal eingesetzt wurde stellt Dubisthalle fest.

Vielfalt der Diensthunde

Die eingesetzten Polizeihunde stammen aus verschiedenen Rassen, wobei deutsche und belgische Schäferhunde, Labradore, Weimaraner sowie Gebirgsschweißhunde vorkommen. Diese Hunde leben in der Regel mit ihrem menschlichen Partner in derselben Familie. Diese enge Bindung ist entscheidend für den Erfolg der Einsätze, da das Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer grundlegend für die Zusammenarbeit ist.

Die Diensthundführerschule in Pretzsch fungiert als zentrales Ausbildungs- und Kompetenzzentrum in Sachsen-Anhalt. Hier werden die Hunde ausgebildet und während ihrer Dienstzeit begleitet. Ein Drittel der Diensthunde erhält eine duale Ausbildung, die auch eine Schutzhundausbildung beinhaltet. Während der Ausbildung lernen die Hunde, in gefährlichen Situationen zu agieren und ihren Hundeführer sowie unbeteiligte Personen zu schützen. Doginare hebt die Bedeutung der physischen und mentalen Robustheit der Hunde hervor, die erforderlich ist, um in stressigen und gefährlichen Umständen effektiv zu arbeiten.

Am 6. September 2025 wird die Diensthundführerschule ihr 75-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür feiern und damit auch die Geschichte und Bedeutung der Diensthunde in der Polizeiarbeit würdigen. Die Ausbildung dieser Hunde ist intensiv und erfordert viel Zeit. Doch die Ergebnisse zeigen, dass diese Hunde unverzichtbare Partner in der Sicherheitsarbeit sind und einen entscheidenden Beitrag zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit leisten.

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