Das Lügenmuseum im Gasthof Serkowitz in Radebeul hat seine Türen nach einer dreimonatigen Schließung wieder geöffnet. Ab dem 6. Dezember 2024 wird es nun als Weihnachtsmuseum unter der Leitung des Objektkünstlers Reinhard Zabka betrieben. Das Museum ist täglich von 13 bis 17 Uhr zugänglich und bietet bis zum 3. Januar 2025 eine Aufführung von Weihnachtsattraktionen.

Die Stadt Radebeul hatte dem Lügenmuseum zum 31. August 2023 den Mietvertrag gekündigt, was zur Schließung der Sammlung skurriler Objekte führte. Dorota Zabka, die Betreiberin, äußerte während dieser Zeit Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Schließung. Hintergrund dieses Rechtsstreits ist eine Vereinbarung zur Nutzung des Gasthofes als Lager für Museumsstücke, die bis zum 31. März 2025 vorgesehen war, jedoch nie rechtskräftig wurde, da der Museumsleiter die Unterschrift verweigerte.

Neuigkeiten und geplante Ausstellungen

Am 27. Dezember 2024 wird die Ausstellung „Zack Zack – Interieur Underground“ eröffnet. Diese Ausstellung läuft bis zum 26. Juni 2025 und thematisiert die subversive Kunstszene sowie den kulturellen Untergrund zur Friedlichen Revolution von 1989. Sie würdigt den Mut der Dissidenten und deren wertvollen Beitrag zur Freiheits- und Demokratiegeschichte Deutschlands.

In der Zwischenzeit haben die Betreiber Dorota Zabka und ihr Team am 3. Dezember 2024 an den Stadtrat und Oberbürgermeister appelliert, die Entscheidung zur Schließung des ursprünglichen Lügenmuseums zu überdenken. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass der Gasthof als denkmalgeschütztes Gebäude sanierungsbedürftig ist und potenziellen Interessenten möglicherweise schwer zu vermitteln sein wird. Eine Petition mit dem Titel „Rettet das Lügenmuseum in Radebeul“ setzt sich für die langfristige Sicherung des Museums ein.

Die regionalen Nachrichtenportale, wie Sächsische.de, berichteten über die Wiedereröffnung des Museums und die damit verbundenen Neuerungen. Demnach bleibt der neue Betreib unter Reinhard und Dorota Zabka ein wichtiger Anlaufpunkt in der Region, während die Diskussionen über die Zukunft des ursprünglichen Lügenmuseums weitergehen, wie auch Dresdner.nu thematisiert.

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