Am Mittwoch, den 22. Januar 2025, steht für RB Leipzig ein entscheidendes Heimspiel in der UEFA Champions League gegen Sporting Lissabon an. Der Anstoß erfolgt um 18:45 Uhr CET. In dieser Partie möchte die Mannschaft nach einer desaströsen Gruppenphase, in der sie in sechs Spielen keinen Punkt sammeln konnte, mit einem Sieg von den heimischen Fans Abschied nehmen und sich rehabilitieren. Der Trainer Marco Rose betont, dass es gegen Sporting Lissabon, eine gut organisierte Mannschaft, keinen einfachen Gegner gibt, vor allem nicht in dieser schwierigen Situation, in der Leipzig sich befindet.
Nachdem das Team in der Bundesliga gegen Bochum eine 3:0-Führung versemmelte und nur ein 3:3 Unentschieden erzielte, ist der Druck gewachsen. Stürmer Yussuf Poulsen betont, dass es nicht nur ums Gewinnen geht, sondern auch um das Gefühl, auf der großen Bühne zu spielen. RB Leipzig belegt derzeit den 34. Platz von 36 möglichen in der Champions-League-Rangliste und hat die K.o.-Phase bereits verpasst.
Personelle Situation und Taktik
Für das bevorstehende Spiel gegen Sporting Lissabon wird der junge belgische Keeper Maarten Vandevoordt im Tor stehen, da Stammkeeper Peter Gulacsi verletzt ist. Leipzig kann zudem auf die Rückkehr von Benjamin Šeško, dem aktuellen Topscorer mit 13 Saisontoren, und Loïs Openda nach Sperren zählen. Die gesamte Mannschaft hofft, gegen die portugiesischen Meister etwas Selbstvertrauen zurückzugewinnen.
Die Startaufstellung von RB Leipzig für das Spiel sieht folgendermaßen aus: Vandevoordt – Geertruida, Orban (Kapitän), Bitshiabu, Raum – Seiwald, Haidara – Xavi, Baumgartner – Openda, Šeško. Verletzungsbedingt fallen Benjamin Henrichs und André Silva aus. Silva hat jedoch 53 Länderspiele für Portugal bestritten und bringt wertvolle Erfahrung mit.
Leipzigs Herausforderungen und die Stärken von Sporting
Sporting Lissabon hingegen hat in dieser Champions-League-Saison zehn Punkte aus sechs Spielen gesammelt, darunter ein bemerkenswerter 4:1-Sieg gegen den englischen Meister Manchester City. Die Mannschaft wurde im Dezember von ihrem ehemaligen Trainer Ruben Amorim getrennt, und Rui Borges hat die Verantwortung übernommen. Trotz der Umstellungen hat Sporting seine spielerische Stärke bewahrt und wird von Viktor Gyökeres im Angriff unterstützt, der in dieser Saison fünf Tore erzielt hat.
In der Vergangenheit trat Leipzig bereits viermal gegen portugiesische Teams an und konnte dabei zwei Siege (bei einem Unentschieden und einer Niederlage) verbuchen. Anders als Leipzig hat Sporting in insgesamt 30 UEFA-Spielen gegen deutsche Mannschaften 20 verloren, was die Historie der Begegnungen aufzeigt.
Leipzig steht also vor der Herausforderung, nicht nur um den ersten Sieg in der Champions League zu kämpfen, sondern auch um das verlorengegangene Vertrauen ihrer Fans zurückzugewinnen. Das letzte Heimspiel in der Gruppenphase wird ein entscheidender Moment für den Verein sein, der trotz aller Widrigkeiten auf eine Verbesserung hofft und die Herausforderungen gegen die erfahrene Mannschaft aus Lissabon annimmt. Das Stadion wird einen emotionalen Schlagabtausch erwarten, in dem sowohl der Stolz als auch das Anrecht auf Erfolg auf dem Spiel stehen.