Burkhard Henning, der langjährige Leiter des Talsperrenbetriebs Sachsen-Anhalt, beendet nach 27 Jahren seine Amtszeit. Unter seiner Führung wurden 36 Talsperren in Sachsen-Anhalt, vor allem im Harz und südlich von Halle, unterhalten. Dabei erinnert sich Henning besonders an die Sanierung der Zillierbachtalsperre, die zu Beginn seiner Amtszeit als „absolut marode“ galt.
Henning beschreibt die Talsperren als sehr unterschiedlich, da ihre Konstruktion und der Zweck der Wasserstauung stark von den jeweiligen Standortfaktoren abhängen. Die meisten Talsperren im Land sind Gewichtsstaumauern, darunter die Rappbodetalsperre, die als Deutschlands höchste Staumauer gilt. Nach 27 Jahren im Amt ist Henning stolz auf den ausgezeichneten Zustand der Talsperren, den er erreichen konnte.
Erfolge und zukünftige Projekte
Für die Zukunft plant der Talsperrenbetrieb mehrere bedeutende Projekte. Dazu zählen die Erneuerung des Grundablasses der Rappbodetalsperre, Maßnahmen zum Hochwasserschutz im Selketal sowie der Bau eines Informationszentrums an der Talsperre Kelbra. Henning betont, dass er den Austausch mit der Landespolitik sowie die Naturbeobachtungen während seiner Fahrten zu den Talsperren vermissen wird.
Ein weiterer Aspekt, den Henning hervorhebt, ist die Bedeutung seiner Mitarbeiter für die effiziente Entscheidungsfindung an der Spitze. Privat plant er, sich mit Altunterlagen und Bildmaterial zu beschäftigen, um die Dokumentation der Talsperren weiter zu verbessern.
Für die Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt ist Henning neben seiner Position als Leiter auch in der Rolle des inhaltlich Verantwortlichen gemäß § 5 DDGT tätig. Die Anstalt des öffentlichen Rechts hat ihren Sitz in der Timmenröder Straße 1a in Blankenburg und stellt Informationen über Kontaktmöglichkeiten, wie Telefon, Fax und E-Mail zur Verfügung, sowie ihre Website unter www.talsperrenbetrieb-lsa.de.