Am 28. Dezember 2024 kam es zu erheblichen Störungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn in Sachsen-Anhalt. Eine Signalstörung bei Braunschweig beeinträchtigte insbesondere die zentrale IC-Linie, die über Magdeburg und Halle verläuft. Seit Donnerstagabend müssen die Reisenden mit großen Verspätungen rechnen, die bis zu 45 Minuten betragen können.
Die IC- und ICE-Züge, die normalerweise in Braunschweig und Helmstedt halten, wurden umgeleitet. Die Störung wird voraussichtlich bis zum Abend andauern. Aufgrund der zentralen Ost-West-Verbindung zwischen Hannover, Magdeburg und Leipzig sind die Bahnhöfe Hannover und Halle wichtige Umsteigeknoten, wodurch die Verspätungen dort auch Anschlussverbindungen nach Hamburg oder München gefährden könnten. Veranstaltet wurde ein ähnlicher Vorfall bereits Mitte Dezember, als die gleiche Bahnstrecke aufgrund eines Unfalls an einem Bahnübergang bei Marienborn fast eine Woche lang unterbrochen war.
Aktuelle Änderungen im Zugverkehr
Zusätzlich zu den Störungen im Fernverkehr gibt es auch Änderungen im Regionalverkehr, wie auf zugfahrplande.com berichtet wurde. Bei der S 1 Linie Meißen Triebischtal – Bad Schandau/Schöna fallen einzelne Verdichterfahrten Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit aus, ohne Ersatz. Auch die S 2 von Dresden Flughafen nach Pirna ist von Veränderungen betroffen: Ein Zugpaar entfällt früh morgens und spät abends, wobei der Ersatz durch Busse erfolgt. Neu ab dem 6. Mai 2024 werden zwei Abendfahrten an die S2-Linie wieder aufgenommen.
Die S 3 zwischen Dresden Hbf und Tharandt erlebt ebenfalls Entfälle bei den Verdichterfahrten Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit. Für die S 8 nach Kamenz gibt es einen Ersatz der Verdichterfahrten durch Busse in der Nachmittags-Hauptverkehrszeit. Weitere Maßnahmen betreffen die Linie RB 33 sowie die RB 71 zwischen Pirna und Sebnitz, wo bestimmte Fahrten durch Busse ersetzt werden.