Wehrleiter Frank Dörschmann verlässt Feuerwehr Mockrehna nach 26 Jahren!
Am 8. Januar 2025 ist eine Reihe von bedeutenden Entwicklungen in der Region Torgau und Umgebung bekannt geworden. Unter anderem steht der langjährige Feuerwehrchef Frank Dörschmann vor seinem Abschied nach 26 Dienstjahren. Sein Rücktritt erfolgt am 25. Januar, nachdem er aufgrund eines Mangels an Nachfolger immer wieder verschieben musste. Matthias Stemmler wird Dörschmanns Nachfolger, während der Stellvertreterposten möglicherweise von Gerd Schneider übernommen wird, der Jens Radtke folgen könnte.
Parallel dazu startet die Volkshochschule Torgau am 16. Januar einen neuen Kurs für Kleinkinderschwimmen, der sich an Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren richtet. Dieser Kurs wird jeden Donnerstag im Bewegungsbad des Förderschulzentrums angeboten und soll eine frühzeitige Wassergewöhnung fördern.
Aktuelle Veranstaltungen und Angebote in Torgau
In der kommenden Woche stehen zudem verschiedene Veranstaltungen an. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) lädt zur „Stunde der Wintervögel“ vom 10. bis 12. Januar ein, bei der Teilnehmende eine Stunde lang Vögel zählen und die Ergebnisse melden können. Im vergangenen Jahr nahmen rund 130.000 Menschen an dieser Aktion teil, darunter über 6.000 aus Sachsen.
Außerdem veranstaltet die Evangelische Oberschule Belgern-Schildau am 11. Januar einen Tag der offenen Tür, wo Schüler und Lehrer ihre Fachbereiche vorstellen. Am selben Tag finden auch Knutfeste in Elsnig und Bennewitz statt, während die Feuerwehr Sitzenroda ein Glühweinfest organisiert, das informative Vorführungen zum Umgang mit Feuerlöschern bietet.
Ein weiterer wichtiger Termin ist eine Einwohnerversammlung, die am 7. Januar zu den geplanten Windkraftanlagen in Dommitzsch stattfand. Dort sollen zehn Windkraftanlagen im Stadtwald „Labaun“ entstehen, die insgesamt etwa 75.000 Haushalte mit Energie versorgen könnten.
Windkraft und Vogelschutz
Die Windkraft gewinnt zunehmend an Bedeutung im Rahmen der erneuerbaren Energien, insbesondere in Bezug auf das gesetzliche Ziel, bis 2032 zwei Prozent der Bundesfläche für Windenergienutzung auszuweisen. Das am 1. Februar 2023 in Kraft getretene „Wind-an-Land-Gesetz“ soll diesen Ausbau fördern. Allerdings gibt es auch Bedenken bezüglich des Vogelschutzes. EnBW berichtet von verschiedenen Lösungen zur Verringerung des Kollisionsrisikos von Vögeln durch Windkraftanlagen, darunter moderne Radarsysteme und visuelle Markierungen an Rotorblättern.
Eine norwegische Studie zeigt, dass das Schwärzen eines Rotorblatts die Kollisionsrate um fast 72 Prozent senken kann. Zudem wird empfohlen, Windsensoren und durchdachte Raumplanung zu kombinieren, um Vögel sicher von den Anlagen fernzuhalten. Laut National Geographic müssen zudem die Standortwahl und die Planung von Windparks an den Lebensräumen der Vögel ausgerichtet werden, um die Gefahren für die Tierpopulationen zu minimieren.
Insgesamt zeigen die verschiedenen Maßnahmen und geplanten Veranstaltungen in Torgau und Umgebung das Engagement der Gemeinde für Bildung, Umweltschutz und die Förderung sozialer Aktivitäten. Der bevorstehende Wechsel in der Feuerwehrführung stellt zudem einen wichtigen Punkt für die lokale Sicherheit dar.
